Nähen für Frauen

Mit Schnittteil-Tetris zum Retro-Blumenkleid

Und da ist es passiert: Ich habe mich unsterblich in einen Stoff verliebt. Dummerweise nicht in einem Laden oder Online-Shop, nein: Auf der Herstellerseite. Wenn sich dieser zudem noch in den USA befindet und man weder hohe Versandkosten noch Zoll zahlen möchte, sind das schonmal schlechte Voraussetzungen. Nach einiger Recherche konnte ich den Stoff aber zu meiner Freude bei einem deutschen Händler auftreiben (den Link findet ihr unter dem Beitrag). Der perfekte Schnitt für den Stoff war schon klar. Für den wusste ich ziemlich genau, wie viel Stoff ich benötige – denn ich habe ihn bereits mehrfach genäht. Also die gewohnte Stofflänge ohne weiter darüber nachzudenken bestellt. Als der Postbote dann aber den Stoff ein paar Tage später vorbeibrachte, ist mir mein Fehler aufgefallen: Ich habe zu wenig Stoff bestellt!

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

Den Schnitt habe ich bisher genau zwei mal genäht: Einmal aus Biojersey und einmal aus elastischer Spitze mit Jerseyfutter. Da elastische Stoffe meist zwischen 1,50m und 1,60m breit sind, haben mir für beide Kleider jeweils 1,5m Stoff gereicht (bei Größe 34 und 1,55m Körpergröße). Der in mein Herz geschlossene Stoff ist aber ein Patchworkstoff – d.h. unelastische Webware und nur etwa 1,10m breit. Um mein Problem zu lösen hatte ich nun mehrere Möglichkeiten.

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

Variante 1: Ich könnte einfach ein anderes Kleid oder vielleicht eine Bluse aus dem Stoff nähen. Das konnte ich aber schnell ausschließen. Es muss genau dieses Kleid sein!

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

Variante 2: Das Einfachste wäre, noch ein Stück des Stoffes zu bestellen. So ganz glücklich war ich damit aber nicht. Erstens kostet das erneut Versandkosten. Zweitens muss ich auf den Stoff warten und kann nicht direkt anfangen (was ich ohnehin fast nie tu, aber man hat zumindest gern die Möglichkeit hihi). Und drittens müsste ich dann vermutlich mehr kaufen als ich gebraucht hätte, wenn ich alles direkt an einem Stück bestellt hätte.
Und weil ich ein Dickkopf bin und Herausforderungen mag, habe ich mich also für Lösung Variante 3 entschieden: So lange Schnittteil-Tetris spielen, bis es irgendwie doch noch passt!

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

Ich habe mich also mit meinem Stoff und den Schnitteilen auf den Boden gesetzt und begann zu puzzlen. An diesem Nachmittag habe ich zum Glück nicht allein genäht und wir konnten das Problem zu dritt ganz gut lösen (6 Augen sehen eben mehr als 2). Wir haben auf kleine Tricks gesetzt, die hier und da noch ein paar Zentimeterchen weggemogelt haben und mich meinem Kleid wieder näher gebracht haben.

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

1) Stoff um 90 Grad drehen

Hätte ich den Stoff im „richtigen“ Bruch zugeschnitten, hätten die großen Rockteile überhaupt nicht nebeneinander auf den Stoff gepasst. Das Drehen ist ein Schritt, den ich erst nur sehr widerwillig gehen wollte. Bei elastischen Stoffen in das in den meisten Fällen wegen der Dehnbarkeit unmöglich und sieht auch oft ziemlich doof aus. Da sich der Stoff aber ohnehin in keine Richtung dehnen lässt, hat sich der erste Einwand direkt erledigt. Bei dem Muster hatte ich dann richtig Glück: Eigentlich sind die Blumen in vertikalen Reihen angeordnet. Mir persönlich gefällt es aber etwas aufgelockert „durcheinander“ (wie jetzt) viel besser. Diese Änderung hat also nicht nur geholfen, Stoff zu sparen, sondern bietet aus meiner Sicht auch optische Vorteile.

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

2) An den Rockteilen die Saumzugabe weglassen

Diese Änderung hört sich schlimmer an als sie ist. Ich habe im Vergleich zum Originalschnitt nämlich nur einen halben Zentimeter verloren. Dafür habe ich den Saum mit der Overlock rundherum versäubert und nur diese Overlock-Naht umgebügelt. Anschließend das ganze mit einem Gradstich festgenäht. Der Schnitt ist von vornherein für meinen Geschmack ziemlich kurz konstruiert, kürzer als diese Rocklänge würde ich bei einem solchen Kleid auf keinen Fall gehen.

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

3) Im Rock Weite weggenommen

Auch das hört sich sehr dramatisch an. Mir fehlte am Schluss lediglich ein einziger Zentimeter, damit sich die beiden Rockschnittteile nicht mehr überschnitten haben. Also habe ich bei den rückwärtigen Rockteilen unten die Weite um eben diesen Zentimeter verschmälert und es nach oben hin wieder auf den normalen Schnitt auslaufen lassen. So nehme ich keinerlei Einfluss auf die Passform, nur die Rockweite ganz unten ist insgesamt um 2cm verschmälert – und die sieht man bei dem weiten Rock ohnehin kein bisschen.

Nach meiner Puzzelei standen nun noch zwei weitere Entscheidungen an:

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

Brauche ich ein Futter und wie versäubere ich Ausschnitt und Armlöcher?

Für das Futter hatte ich bereits naturfarbenen Batist besorgt, um ein Polyesterfutter zu umgehen. Ich bin fest davon ausgegangen, dass der Stoff mit dem hellen Hintergrund so eng an der Haut durchsichtig wird. Bei der ersten Anprobe des Oberteils gab es dann aber die Überraschung: Auf das Futter kann ich verzichten. Für ein Kleid, das ich hauptsächlich im Sommer tragen werde, eine sehr gute Nachricht. Mit dem fehlenden Futter musste nun aber eine alternative Ausschnitt-Versäuberung her. Am Ende ist es ein naturfarbener Schrägstreifen geworden, den ich sowohl an den Ausschnitt, als auch an die Armkugeln genäht habe. So habe ich eine sehr saubere Kante ohne mit zusätzlichen sichtbaren Elementen arbeiten zu müssen. Das Kleid ist nun von der Verarbeitung sehr schlicht und zurückhaltend gestaltet, damit ich alle Möglichkeiten habe es in unterschiedliche Outfits zu integrieren.

Näh.bar – Blumen-Retro-Kleid nähen (Schnitt: burdastyle) Cremefarben mit blauen Blumen

Ist euch das auch schonmal passiert, dass ihr von einem Stoff aus Versehen zu wenig bestellt habt? Was habt ihr in der Situation gemacht?

Alles auf einen Blick

Schnitt: Retro-Kleid* von burdastyle
Größe: 34
Stoff: Woodburn Groove Dense* von Art Gallery Fabrics
Stoffverbrauch: 1,5m (auf 1,10m Breite) <— nicht empfohlen 😉
Weiteres Material: Nahtverdeckter Reißverschluss*
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS

 

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41 Kommentare

  • Reply Ela 1. Juni 2016 at 22:07

    Das sieht echt toll aus! Das Schnittmuster muss ich dringend auch mal probieren! <3

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:10

      Vielen Dank! Das Schnittmuster lohnt sich auf jeden Fall, ich habe schon so viele tolle Kleider daraus gesehen

  • Reply Dani 1. Juni 2016 at 22:25

    Wow! Schon wieder so ein schönes Teil von dir! Ich bin noch ganz verliebt in deinen Rock vom letzten Rums 🙂
    Ich bestelle in der Regel immer zu viel Stoff als zu wenig und muss mir dann eher darüber Gedanken machen, wie ich die Reste anschließend verwerte 😉
    Liebe Grüße
    Dani

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:11

      Danke dir 🙂 hihi normalerweise kaufe ich auch eher zu viel und habe dann die Reste übrig

  • Reply Fanny 2. Juni 2016 at 4:29

    Das Kleid sieht an die sehr romantisch aus. Ganz bezaubernd muss ich sagen. Und die Schuhe sind auch hinreißend 🙂
    LG, Fanny

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:12

      Dankeschön 🙂

  • Reply Irene 2. Juni 2016 at 6:27

    Wow ein sehr schönes Kleid, hast du da gezaubert!
    Ich kann dich gut verstehen, dass du dich in diesen Stoff verliebt hast.
    Er hat wirklich ein sehr schönes Muster!
    LG Irene

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:15

      Vielen Dank für das Kompliment!

  • Reply Regula 2. Juni 2016 at 6:37

    wunderschönes Kleid!!!
    und echt kreativ, wie du das Zuschneide-Problem gelöst hast lach

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:15

      Vielen Dank!

  • Reply Katja 2. Juni 2016 at 6:58

    Wunderschön! Es steht dir einfach hervorragend und die Mühe des aufwändigen Puzzelns haben sich wirklich gelohnt. Das Kleid muss ich auch unbedingt mal nähen.

    Liebe Grüße,
    Katja

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:17

      Vielen Dank, liebe Katja!

  • Reply Fredi 2. Juni 2016 at 7:16

    Das Kleid ist soooooo wunderschön! Ein Glück, dass der Stoff gereicht hat, es sieht einfach perfekt aus 🙂
    Liebe Grüße, Fredi

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:17

      Ich danke dir, liebe Fredi 🙂

  • Reply Sabine 2. Juni 2016 at 7:27

    Wunderschönes Kleid! Den Schnitt habe ich sowohl für mich als auch meine Tochter schon genäht, und das Oberteil kommt heuer sicher noch einmal dran.
    Da ich eine Restekäuferin bin, passiert es mir oft, dass ich knapp mit dem Stoff bin. Meine Lösungen schauen dann ähnlich wie bei dir aus: Weite aus dem Rockteil nehmen, kurze Ärmel statt lange (oder gar keine), Versäuberung des Saums und der Ausschnittkanten mit Schrägstreifen. Bei diesem Kleid hast du das super gelöst, man würde nie auf die Idee kommen, dass du da knapp mit Stoff warst.
    lg Sabine
    Deine Kle

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:20

      Liebe Sabine,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich, dass dir der Schnitt auch so gut gefällt wie mir.
      Deine Lösungen sind meinen tatsächlich sehr ähnlich. Kürzere Ärmel als ursprünglich geplant habe ich auch schon mehrfach genäht.
      Liebe Grüße,
      Patricia

  • Reply Anne 2. Juni 2016 at 7:29

    Das Kleid ist ein Traum!!!!!!

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:20

      Vielen Dank!

  • Reply Stoff Hoff 2. Juni 2016 at 7:59

    Wow! Wow! Wow! Der Stoff, das Kleid, die Passform, deine Mogelei! Alles zusammen der Knaller. Man sieht überhaupt nicht, dass du da an irgendetwas gespart hast. Ich bin absolut begeistert von diesem Kleid!
    Liebe Grüße, Claudia

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:22

      Vielen lieben Dank für dein Kompliment 🙂

  • Reply Ivonne 2. Juni 2016 at 8:23

    Wunderschöner Stoff und wunderschöner Schnitt! Und toll, dass du es geschafft hast mit dem wenigen Stoff hinzukommen!
    LG Ivonne

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:24

      Dankeschön, liebe Ivonne!

  • Reply Griselda K 2. Juni 2016 at 9:36

    Dein tolles Kleid ist wieder ein super Beispiel dafür wie aus einem scheinbaren Mangel an Stoff etwas unerwartet Schönes geworden ist. Toll gemacht und super beschrieben! LG Griselda K

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:25

      Ich danke dir für deinen Kommentar, ich habe mich sehr gefreut!
      Liebe Grüße
      Patricia

  • Reply Tatte 2. Juni 2016 at 10:38

    Sehr schönes Kleid – steht Dir sehr gut! Die Bilder sind richtig toll geworden. Diese Sache mit dem Stoffmangel kenne ich – habe auch immer ein bisschen Stoff zu wenig. Da wirds dann erst richtig interessant. 🙂

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:27

      Vielen Dank! Da hast du Recht, das sind meist die interessantesten Projekte, in die man wirklich viel Arbeit und Herzblut hineinsteckt 🙂

  • Reply Chris´Nadel Spiele 2. Juni 2016 at 11:55

    Richtig toll geworden ist dein KLeid. Und Respekt; so ein Kleid auf so wenig Stoff zu bekommen ist gar nicht so einfach. Aber es ist dir super gelungen. Vielen Dank auch für deine Erklärungen, wie du es gemacht hast.
    Viel Freude damit!
    LG Christine

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:34

      Vielen Dank für dein Kompliment! Ich hoffe die Erklären helfen vielleicht dem ein oder anderen irgendwann, wenn er in einer ähnlichen Situation ist 🙂
      Liebe Grüße
      Patricia

  • Reply Stefi 2. Juni 2016 at 12:18

    Wow! Tolles Kleid! Ich wollte aus einem Reststück ein Top nähen, welches sich aber laut Schnittmuster nicht ausgegangen ist. Ich habe das Rücketeil in der Mitte geteilt, dann hat es funktioniert! In deinem Fall würde ich einfach einen ganz leichten Uni-BW-Stoff in einer ähnlichen Grundfarbe als Futter nehmen, habe ich bei meinem letzten Blumenkleid auch so gemacht (da hatte ich kein Dunkelblau und habe deswegen ein Dunkelgrün gewählt, das fällt beim Tragen gar nicht auf … kannst du gerne auf meinem Blog nachlesen…)
    Viel Freude mit deinem tollen Kleid!
    LG Stefi

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:38

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Das stimmt, bei dem Rückenteil kann man auch manchmal "mogeln" und es fällt meist gar nicht so sehr auf. Ich hatte für dieses Kleid genau so ein Futter schon besorgt (sprich einen Batist). Da der Stoff aber zum Glück blickdicht ist, habe ich auf die zusätzliche Stofflage im Hinblick auf warme Sommertage lieber verzichtet 🙂
      Liebe Grüße
      Patricia

  • Reply Llewella 2. Juni 2016 at 12:44

    ooohja, das ist mir auch schon passiert. Und zwar an dem Projekt Freizeithemd für meinen Mann… Ebenfalls aus Baumwolle – und ich Dussel hatte nicht bedacht, dass das Muster einen Rapport hat… Nun ja, ich liege jetzt in den letzten Zügen, nur noch Saum und Knöpfe, dann kann ich es – hoffentlich – zeigen.

    dein Kleid gefällt mir unheimlich gut! Danke fürs zeigen!

    Gruß
    Llewella

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:41

      Ohjeee das hört sich auch nach einer ärgerlichen Situation an! Ich hoffe du hast dein Stoffproblem bei dem Hemd gut lösen können

  • Reply Melli 2. Juni 2016 at 19:09

    Wow ist das Kleid schön! Den Schnitt muss ich mir mal genauer ansehen, gefällt mir extrem gut!
    Ganz liebe Grüsse
    Melli

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:43

      Vielen Dank! Es lohnt sich auf jeden Fall sich den Schnitt genauer anzusehen – bei mir sitzt er wirklich gut und ich habe schon so viele tolle Varianten des Kleides gesehen.
      Liebe Grüße
      Patricia

  • Reply Manuela Hoffmann 2. Juni 2016 at 20:07

    Wunderwunderwunderschön!! Der lange Weg zu diesem Kleid hat sich mehr als gelohnt…
    LG Manu

    • Reply Patricia 2. Juni 2016 at 20:45

      Vielen Dank für das Kompliment!

  • Reply Birgit 7. Juni 2016 at 7:28

    Perfekt gemeistert würde ich sagen:) Da ich meist Stoffe kaufe, ohne bereits den Verwendungszweck zu kennen, sitze ich auch hin und wieder vor dem eigentlich viel zu knappen Stoff. Bisher ist es mir durch kleine Tricks immer gelungen, das Objekt der Begierde zuzuschneiden. Dein Kleid ist super schön geworden. Der Stoff ist ein Träumchen. Meine Tochter steht auch auf diese Schnittform, daher habe ich bereits einige genäht. Nur derzeit liebt sie es untailliert. Auf meinem Blog findest du einige Modelle.
    Liebe Grüße Birgit

    • Reply Patricia 7. Juni 2016 at 9:22

      Vielen Dank, liebe Birgit! Solche Stoffkäufe tätige ich auch immer mal wieder – mit ähnlichem Ergebnis. Ich habe mit aber mittlerweile angewöhnt im Zweifel immer lieber einiges mehr zu kaufen als ich standardmäßig brauche – da bleibt dann aber leider oft noch ein ganzes Stück Stoff übrig, für das ich noch ein "Verwertungs-projekt" finden muss 🙂
      Liebe Grüße!

  • Reply Yvonne 11. Juni 2016 at 9:30

    Super schönes Kleid – das habe ich auch noch auf meiner Liste 🙂 und gut zu wissen, dass es auch ohne Futter geht.
    Das Versäubern mit dem Schrägband ohne sichtbare Steppnaht außen am Halsausschnitt und den Ärmeln hat mein Interesse geweckt. Wie hast Du das gemacht? Hast Du die Nahtzugabe einfach zwischen das Schrägband eingefasst und dann umgebügelt?

    • Reply Patricia 16. Juni 2016 at 13:10

      Hallo Yvonne,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Das Schrägband wird vom Prinzip her wie ein Bündchen an den Ausschnitt genäht, der Trick ist eine Naht durch die Nahtzugabe, die dem Schrägstreifen "zeigt", wo er sich hinlegen soll und so quasi unsichtbar wird. Ich habe den Ausschnitt aber an allen Nahtpunkten noch fixiert. Ich plane aber ganz bald ein Tutorial dazu zu machen, denn mit Bildern ist es viel einfacher zu erklären und eigentlich ganz simpel. Vielleicht schaust du dann einfach nochmal rein 🙂
      Liebe Grüße,
      Patricia

      • Reply Yvonne 24. Juni 2016 at 8:28

        Hallo Patricia,
        vielen Dank für die Antwort. Ein Tutorial dazu wäre phänomenal :).
        Ich nähe noch nicht so lange und bin dankbar für alle Tipps & Tricks.
        Dann sag ich mal bis bald!
        😉

        Liebe Grüße,
        Yvonne

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