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Nähen für Frauen

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Pünktchen-Liebe trifft auf Gloria von Milchmonster

Hallo, ihr Lieben!

Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen und euch mein neuestes (und aktuell auch allerliebstes) Kleid zeigen 🙂

Naeh.bar – Wickelkleid Gloria von Milchmonster – Stoffonkel Dotties kirsche

Pünktchen-Stoff

Den niedlichen Pünktchen-Stoff habe ich Ende September bei der Stoffonkel-Plantagenparty erstanden. Ich habe ihn gesehen und wusste direkt: „Der kommt auf jeden Fall mit!“. Insgesamt gab es wirklich viele wunderschöne Stoffe und es war toll, sie einfach mal alle live anschauen und anfassen zu können. Das hat mir die Entscheidung bei einigen Stoffen, die schon länger in der engeren Auswahl waren, sehr viel einfacher gemacht. Aber als ich das wunderschöne Rot und die unregelmäßigen Pünktchen zwischen all den Stoffen entdeckt habe, war es um mich geschehen. Außerdem hat mich die Haptik des Stoffes direkt überzeugt – die etwas feste, aber trotzdem sehr weiche Qualität mag ich bei Jerseys sehr gerne.

Naeh.bar – Wickelkleid Gloria von Milchmonster – Stoffonkel Dotties kirscheNaeh.bar – Wickelkleid Gloria von Milchmonster – Stoffonkel Dotties kirsche

Meine Schnittmusterwahl (Gloria von Milchmonster)

Gleichzeitig stand für mich direkt fest, dass ich mir ein Kleid aus dem Stoff nähen würde. Wie genau das allerdings am Ende aussehen sollte, darüber war ich mir noch einige Zeit sehr unschlüssig. So viele Umsetzungsideen schwirrten mir durch den Kopf, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte – von sehr aufwändig und ausgefallen bis schlicht waren einige Varianten dabei.

Naeh.bar – Wickelkleid Gloria von Milchmonster – Stoffonkel Dotties kirsche

Den Durchbruch bei der Entscheidung hatte ich dann vor drei Wochen als ich mir mit Freunden ein Ballett im Theater ansah. Eine der Tänzerinnen dort trug ein sehr schlichtes rotes Kleid, das eben genau wegen dieser Schlichtheit wunderschön und feminin wirkte. Davon habe ich mich inspirieren lassen.

Naeh.bar – Wickelkleid Gloria von Milchmonster – Stoffonkel Dotties kirsche

Da ich ein schlichtes, aber trotzdem feminines Kleid nähen wollte, habe ich mich erneut für die Gloria von Milchmonster entschieden. Eigentlich hatte ich ursprünglich über einen hoch geschlossenen Rundhalsausschnitt nachgedacht, aber mir gefiel die Idee von einem Wickelausschnitt sehr gut, da er die Betonung auf den Oberkörper lenkt und somit optisch ein bisschen mehr streckt. Das kommt mir bei meiner Körpergröße sehr entgegen 🙂

Naeh.bar – Wickelkleid Gloria von Milchmonster – Stoffonkel Dotties kirscheNaeh.bar – Wickelkleid Gloria von Milchmonster – Stoffonkel Dotties kirsche

Alle Schnittänderungen

Ich habe beide Ausschnittkanten um 1,5cm verschmälert, um nicht zu viel Stoff unter der Brust gekräuselt zu haben. Denn ich habe den Ausschnitt anhand der Anleitung einen Hauch tiefer gemacht. Den Rockteil habe ich dieses mal ab der Taille mehr ausgestellt (an der breitesten Stelle ca. 5cm) als im Schnittmuster vorgesehen. Auch das zielte auf eine etwas weiblichere und weichere Optik ab. Obwohl wir aktuell ja schon mitten drinstecken im Herbstwetter, habe ich das Kleid mit kurzen Ärmeln genäht. Das hat den einfachen Grund, dass ich es gerne ganzjährig tragen können möchte. Im Herbst und Winter mit schwarzer Strumpfhose, schwarzen Ballerinas oder Winterstiefeln und Strickjacke darüber (ja, ich hatte heute den ganzen Tag eine Strickjacke über dem Kleid, aber für die Fotos was das etwas unpraktisch, weil man das Kleid nicht mehr so gut sehen konnte hihi). Im Sommer möchte ich das Kleid dann mit meinen roten Lieblingspumps tragen 🙂

Naeh.bar – Wickelkleid Gloria von Milchmonster – Stoffonkel Dotties kirsche

Alles auf einen Blick

Schnitt: Wickelkleid Gloria* von Milchmonster
Variante:Basiskleid mit Rückenabnähern
Größe: 32
Stoff: Biojersey Dotties kirsche von Stoffonkel
Stoffverbrauch: 1,50m
Änderungen: Ausschnittkanten schmaler, Ausschnitt tiefer, Rock weiter ausgestellt
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS, AfterWorkSewing
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Retrokleid im Blumenlook

Hallo ihr Lieben!

Lang lang ist’s her, seitdem ich das letzte mal ein Nähprojekt hier auf dem Blog gezeigt habe. Dabei habe ich in den letzten Wochen einige Teile für uns genäht und wir haben auch fleißig Fotos gemacht. Aber irgendwie blieb es dann immer wieder aus anderen Gründen dann dabei.

Naeh.bar – Burda Retrokleid – Kleid Blumenmotiv blau Schmetterlinge Naeh.bar – Burda Retrokleid – Kleid Blumenmotiv blau Schmetterlinge

Da ich mich auf den ersten Blick in diesen wunderschönen Stoff verliebt habe, musste ich ihn einfach direkt vernähen und das entstandene Kleid zeigen (auch wenn es zugegebenermaßen nicht so ganz perfekt zur Jahreszeit passt hihi). Ich habe mich dazu entschlossen nach über einem Jahr mal wieder das Burda Retrokleid zu nähen. Es ist mittlerweile das vierte Kleid (Nummer 1, 2 und 3), das ich nach dem Schnitt genäht habe und ich bin jedes mal wieder begeistert, wenn ich das fertige Kleid zum ersten mal anprobiere.

Naeh.bar – Burda Retrokleid – Kleid Blumenmotiv blau Schmetterlinge Naeh.bar – Burda Retrokleid – Kleid Blumenmotiv blau Schmetterlinge

Ich habe dieses mal das Oberteil um 2cm gekürzt und den Rock um 7cm verlängert. An den Seitennähten habe ich nach oben Auslaufend jeweils 1,5cm schmaler genäht. Bei den Armlöchern und dem Halsausschnitt habe ich mich für eine Streifenversäuberung entschieden und den Rocksaum mit Falzgummi eingefasst. Das Falzgummi hatte in diesem Fall auch noch den netten Nebeneffekt, dass ich keine Länge durch einen Saum verloren habe. Eigentlich wollte ich den Rock nämlich noch ein paar Zentimeterchen länger machen. Beim Zuschneiden war ich gedanklich leider nicht ganz anwesend und habe so doof zugeschnitten, dass ich es mit Mühe und Not auf 7cm mehr gebracht habe. Daher habe ich eine Möglichkeit für einen schönen Saumabschluss gesucht ohne Länge zu verlieren.

Irgendwie passieren mir solche Fehlerchen immer nur bei diesem Schnitt. Beim letzten Kleid musste ich beim Rockteil auch schon um jeden Zentimeter kämpfen und dieses mal schon wieder. Irgendwie scheint der Schnitt etwas gegen mich zu haben 😉 Im Nachhinein gefällt mir die Variante mit dem elastischen Einfassband viel besser und es sieht einfach soooo ordentlich aus obwohl es wirklich nicht viel Arbeit war. Denn das aufwändige Umbügeln vor dem Säumen habe ich mir so gespart.

Naeh.bar – Burda Retrokleid – Kleid Blumenmotiv blau Schmetterlinge Naeh.bar – Burda Retrokleid – Kleid Blumenmotiv blau Schmetterlinge

Alles auf einen Blick

Schnitt: Retro-Kleid* von burdastyle
Größe: 34
Stoff: Baumwolljersey mit Blumenmotiv
Stoffverbrauch: 1,8m
Weiteres Material: Falzgummi*
Änderungen: Oberteil 2cm kürzer, Rock 7cm länger
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS, AfterWorkSewing

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Puuuuusteblumen

Es gibt Stoffe, die mich sofort fesseln. Bei denen ich es gar nicht abwarten kann, dass sie endlich vorgewaschen und getrocknet sind und am liebsten direkt starten würde. Bei denen ich schon auf den ersten Blick vor Augen habe, was daraus werden soll. Und bei denen ich schon vorher weiß, dass ich mich in dem fertigen Kleidungsstück wohl fühlen werde.

Näh.bar – Gloria von Milchmonster – Wickelkleid mit Bindebändern

Ich wusste beim Anblick dieses zarten Pusteblumen-Stoffes sofort, dass ich einen romantischen, etwas verspielten Kleiderschnitt brauche. Trotzdem sollte das Kleid geradlinig und schlicht werden. Mir kam direkt die Gloria von Milchmonster in den Kopf. Das Schnittmuster stand schon länger auf meiner To-Sew-Liste.Näh.bar – Gloria von Milchmonster – Wickelkleid mit Bindebändern

Näh.bar – Gloria von Milchmonster – Wickelkleid mit Bindebändern

Wickelausschnitte mag ich sehr gerne, da sie einfach etwas weiblicher aussehen als ganz normale Rundhalsausschnitte. Ganz nebenbei betonen sie das Dekolte sehr schön, ohne zu viel Preis zu geben – vor allem durch die Raffung bei diesem Schnitt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Wickelausschnitt nicht zu offen ist. Das habe ich leider schon bei dem ein oder anderen Wickelteil gehabt, das ich in den letzten Jahren gekauft oder genäht habe. So sehr ich Wickelausschnitte liebe, so unwohl fühle ich mich mit einem zu tiefen Ausschnitt. Ich muss ständig schauen, ob alles noch sitzt, bin unaufhörlich am Rumzuppeln. Bei diesem Schnitt hatte ich die Hoffnung, dass der Ausschnitt endlich einer ist, mit dem ich mich einfach wohlfühlen kann. Diese Hoffnung hat sich glücklicherweise erfüllt, der Ausschnitt ist wirklich toll. Ich habe die Raffung allerdings nicht ganz so weit auf die jeweils andere Seite laufen lassen, sondern 1,5cm „schmaler“ gemacht.

Näh.bar – Gloria von Milchmonster – Wickelkleid mit BindebändernNäh.bar – Gloria von Milchmonster – Wickelkleid mit Bindebändern

Um das Kleid noch ein bisschen verspielter zu machen habe ich – na, wer hätte es gedacht? – noch Bindebänder ergänzt! Auch wenn es vielleicht auf Dauer langweilig wird, aber ich mag Bindebänder einfach. Und mein neues Lieblingskleid kommt natürlich nicht ohne aus. Anders als bei meinem letzten Jerseykleid mit Bindebändern habe ich den Bindebandlook im Vorderteil nicht durch Teilung des Schnittmusters realisiert. Stattdessen habe ich ein dreigeteiltes Band genäht, das ich in die Seitennähte gefasst habe. So sieht es aus wie ein „echtes“ durchgängiges Band, das immer perfekt an Ort und Stelle bleibt, ohne Schlaufen annähen zu müssen. Erst hatte ich die Befürchtung, dass die Seitennähte an der Stelle zu dick werden, aber zu meiner Freude sind die Nähte trotzdem schlank geblieben.

Näh.bar – Gloria von Milchmonster – Wickelkleid mit Bindebändern

Da ich eine zierliche Passform habe wollte, habe ich mich entschieden die Rückenabnäher zu nähen und es war genau die richtige Entscheidung. Das Kleid saß direkt wie angegossen, ganz ohne Änderungen. Das Ergebnis ist ein total stimmiges Kleid, das ich sicher gerne und lange tragen werde und das sehr wenig Zeit im Kleiderschrank hängend verbringen wird 🙂 

Näh.bar – Gloria von Milchmonster – Wickelkleid mit Bindebändern

Alles auf einen Blick

Schnitt: Wickelkleid Gloria* von Milchmonster
Variante:Basiskleid mit Rückenabnähern
Größe: 32
Stoff: Jersey Pusteblumen von eLLus
Stoffverbrauch: 1,50m
Änderungen: Raffung an jeder Seite 1,5cm schmaler
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS, AfterWorkSewing

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Mein Vintage-Blusenkleid

Huch! Hier war es schon wieder eine ganze Weile ruhig. Dafür habe ich jetzt aber eine ganze Reihe Kleidungsstücke, die ich euch gerne zeigen möchte. Den Anfang macht mein neues Kleid im Vintage-Look. In dessen Schnitt habe ich mich auf den ersten Blick verliebt: Irenes Kleid von Lotte & Ludwig.

Näh.bar – Irenes Kleid von Lotte und Ludwig – Musselin Vintage Kleid nähen

Wenn man sich in der deutschsprachigen eBook-Welt umschaut, findet man zum größten Teil Schnittmuster für dehnbare Materialien – zumeist Jersey oder Sweat. Eigentlich schade, denn auch aus Webware lässt sich Großartiges nähen. Vor allem wenn es mal ein kleines bisschen schicker und nicht so sportlich sein soll.

Näh.bar – Irenes Kleid von Lotte und Ludwig – Musselin Vintage Kleid nähen

Schnitt

Für viele Hobbynäher/-innen ist ein Reißverschluss häufig ein großer Hinderungsgrund. Der wird bei Kleidungsstücken aus Webware logischerweise recht häufig gebraucht. Gerade wenn sie auch nur annähernd eine körperbetonte Passform haben sollen – mal von Hosen und Oberteilen mit Gummizug abgesehen. Aber genau das ist das Wunderbare an diesem Kleiderschnitt: Es ist kein Reißverschluss nötig! Das locker geschnittene Blusenkleid bekommt erst durch das Binden der Schleifenbänder seine Taillierung.

Näh.bar – Irenes Kleid von Lotte und Ludwig – Musselin Vintage Kleid nähen

Svenjas Schnitte sind oft nicht mal eben innerhalb von 20 Minuten genäht, sondern deutlich aufwändiger und anspruchsvoller. Aber genau das liebe ich auch an ihnen. Und sie arbeitet bei den meisten Schnitten mit – genau – Webware! Ich habe mittlerweile einige ihrer Lotte & Ludwig Schnitte vernäht und bin jedes mal aufs Neue begeistert von der perfekten Verarbeitung und den tollen Details bei ihren Schnitten. Tropfenärmel, Wiener Nähte, Bewegungsfalte im Rücken, Schleifenband und Knopfleiste mit selbstgenähten Schlaufen – an kleineren oder größeren Besonderheiten mangelt es dem Blusenkleid definitiv nicht! Man lernt ja bekanntlich nie aus, und so hat man nach diesen Schnitten immer das Gefühl, seine Nähfertigkeiten wieder ein Stückchen weiter ausgebaut zu haben.

Näh.bar – Irenes Kleid von Lotte und Ludwig – Musselin Vintage Kleid nähen

Stoff

Für mein Kleid im Vintage Look habe ich mich für den Trendstoff Double Gauze (oder auch Musselin) entschieden. Es ist zwar nicht mein Musselin-Pilotprojekt (das werde ich euch auch noch zeigen), aber vor diesem aufwändigen Projekt aus Musselin hatte ich einen riesen Respekt und habe Stoff und Schnitt daher erstmal ein paar Tage nur aus großem Sicherheitsabstand auf mich wirken lassen. Könnte ja beißen 😉  Da nichts dergleichen passiert ist, hat mich dann aber doch ziemlich schnell die Nählust gepackt und ich habe es definitiv nicht bereut. Die Knopfschlaufen aus Musselin zu nähen und zu wenden grenzt ans Unmögliche, aber nachdem ich auch dafür eine Lösung gefunden habe (einfach beide Kanten längs eingeschlagen und dann längst gefaltet zusammengenäht), war der Rest des Kleides sehr entspannt zu nähen.

Näh.bar – Irenes Kleid von Lotte und Ludwig – Musselin Vintage Kleid nähen

Mich interessiert, wie es bei euch ist. Näht ihr gerne Kleidung aus Webware oder greift ihr lieber zu dehnbaren Stoffen wie Jersey und Sweat?

Näh.bar – Irenes Kleid von Lotte und Ludwig – Musselin Vintage Kleid nähen

Alles auf einen Blick

Schnitt: Irenes Kleid* von Lotte und Ludwig*
Größe: 34
Stoff: Double Gauze (Musselin)
Stoffverbrauch: 3m
Weiteres Material: Knöpfe
Änderungen: kürzeres Empire-Oberteil
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS

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Blumenwald mit Bindebänder-Liebe

Der ein oder andere wird folgende Situation kennen: Das glitzert, das muss ich haben! Wo hier der Glitzer ist? Es gibt keinen, ich persönlich mag Glitzer nämlich gar nicht so gern. Aber dafür mag ich Bindebänder an Kleidern und Oberteilen. Bei mir ist es also: Es hat Bänder zum Binden, muss ich haben! 

Näh.bar – Toni von Milchmonster – Blumenwald von Lillestoff

Da ich mittlerweile nur noch einen geringen Anteil meiner Kleidung kaufe, muss ich mir die Bindebänder folglich selbst an die Kleidung nähen. Das kam bisher leider viel zu kurz, daher habe ich mir in den letzten Wochen eine ganze Reihe Kleider mit Bindebändern genäht, die ich gerne nach und nach zeigen möchte.

Näh.bar – Toni von Milchmonster – Blumenwald von Lillestoff

Der Stoff

Den Anfang macht dieses Kleid aus dem Blumenwald von Lillestoff. Als ich den Stoff gesehen habe war ich direkt hin und weg, aber gleichzeitig auch sehr unsicher. Der Stoff ist für meine Verhältnisse erstens sehr bunt und zweitens sehr groß gemustert. Ich habe mich dennoch entschieden, dem Stoff eine Chance zu geben und bin sehr glücklich mit meinem neuen Kleid. Viel größer dürften die Blumen aber tatsächlich nicht sein.

Näh.bar – Toni von Milchmonster – Blumenwald von Lillestoff

Der Schnitt

Ich habe auf die Toni von Milchmonster zurückgegriffen, die ich bereits 2015 schon einmal vernäht habe. Das daraus entstandene Kleid habe ich seitdem sehr oft getragen. Deshalb wurde es Zeit, erneut ein Kleid nach dem Schnitt zu nähen. Das körperbetont geschnittene Oberteil und der weite Rock passen einfach perfekt zu dem Stoff. Dieses mal habe ich mich für den V-Ausschnitt statt des runden Ausschnittes entschieden und bin sehr glücklich damit.

Näh.bar – Toni von Milchmonster – Blumenwald von Lillestoff

Meine Schnittänderungen

Ich habe an dem Schnitt einige Änderungen vorgenommen, um ihn an meine Vorstellungen anzupassen:

– Den Taillenbund habe ich um 7cm höher gesetzt und ihn 2,5cm breit gemacht. Das lässt mich optisch zumindest ein bisschen größer wirken als ich eigentlich bin 🙂

– In derselben Breite wie der Taillenbund habe ich die angesprochenen, 90cm langen, Bindebänder in die Seitennähte eingesetzt. 

Näh.bar – Toni von Milchmonster – Blumenwald von Lillestoff

– Die Dreiviertelärmel sind 1,5cm länger als im Schnitt angegeben, da mir die kürzere Länge immer leicht über die Ellenbogen rutscht beim Beugen der Arme

– Und zu guter letzt habe ich den Saum um 10cm verlängert. Im Original finde ich das Kleid schon sehr kurz, aber bei diesem Kleid wollte ich bewusst etwas mehr Länge und habe mich daher für eine Länge bis kurz übers Knie entschieden.

Näh.bar – Toni von Milchmonster – Blumenwald von Lillestoff

Alles auf einen Blick

Schnitt: Toni* von Milchmonster
Variante: Basiskleid mit Rundhalsausschnitt, Taillenbündchen und 3/4 Ärmel
Größe: 34
Stoff: Blumenwald* von Lillestoff
Stoffverbrauch: 1,50 m
Änderungen: siehe oben
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS

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Ein Body im Grünen

Hallo ihr Lieben!
Ja, mich gibt’s noch 🙂 Und ja, ich nähe auch noch! Die letzten Wochen und Monate hat das Leben 1.0 meine volle Aufmerksamkeit gefordert und wir kamen einfach nicht dazu, Fotos von meinen frisch genähten Kleidungsstücken zu machen und sie euch zu zeigen. Darunter ist das ein oder andere Teil, das ich mittlerweile schon weit über 10 mal getragen habe und nun wirklich gerne zeigen möchte.

Passend zum hoffentlich andauernden Temperaturaufwind möchte ich als erstes etwas Kurzärmliges zeigen: Mein neuestes „Oberteil“ für einen meiner Lieblingsröcke (und der ist ausnahmsweise auch nicht selbstgenäht 😉 ). Allerdings ist mein Oberteil gar kein Oberteil, sondern ein Body. Ja, das sind die Teile, die man Babys und Kleinkindern gerne über ihre Windeln zieht. Aber was für Babys wirklich praktisch ist, hat auch für Erwachsene einen entscheidenen Vorteil: Die Oberteile unter den Röcken verrutschen nicht ständig und es gibt auch nicht mehr dieses ständige Zurechtgezuppel und Gerückte bis alles endlich so sitzt, wie es soll. Für mich genug Gründe, es mal mit einem selbstgenähten Body zu versuchen.

Meine Stoffwahl

Der zarte, dunkelblaue Viscose-Jersey hat es mir direkt angetan: Blumig verspielt und doch irgendwie sehr schlicht. Perfekt zum unifarbenen Rock. Oder zur Jeans, wenn das Oberteil mal ganz ohne Stoffwulst in die Hose gesteckt werden soll statt außen zu hängen. Für einen Body ist der Stoff perfekt, denn er umspielt weich die Figur, obwohl der Schnitt ja durchaus figurbetont ist.

Details zum Schnittmuster

Nach einem Schnitt für einen selbstgenähten Body habe ich schon länger gesucht und mich mit der Entscheidung sehr schwer getan. Das Rennen gemacht hat in diesem Fall die Frau Becky von Fritzi und Schnittreif. Den Schnitt kann man mit kurzen oder langen Ärmeln nähen und deckt alle Größen von XS bis XL ab. Aufgrund meiner Größe habe ich das Projekt „Bodynähen“ immer aufgeschoben, weil ich dachte, ich muss bestimmt an den Proportionen viel ändern. Dieser Schnitt passt mir allerdings ganz ohne Änderungen ausgezeichnet. Ich könnte mir vorstellen, dass größere Frauen den Schnitt in der Taille verlängern müssen. Am Zwickel habe ich mich übrigens gegen Jerseydruckknöpfe (zu dick?) und handaufgenähte Druckknöpfe entschieden und stattdessen ein Druckknopfband gewählt. Die Knöpfe wirken auf mich bequemer, weil sie kleiner und abgerundet sind. Und sie sind auch viel schneller aufgenäht als einzelne Knöpfchen – sehr praktisch 🙂

Alles auf einen Blick

Schnitt: Frau Becky* von Fritzi und Schnittreif (Papierschnittmuster)
Größe: S
Stoff: Viscose-Jersey von Hilco
Stoffverbrauch: 80cm
Weiteres Material: Druckknopf-Band
Schwierigkeit:

 

Verlinkt bei: RUMS

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Ein maritimer Pullover geht immer

Auf den Tag genau ist mein letzter RUMS 3 Monate her. Wow, ein Vierteljahr. Nach der langen Zeit freue ich mich riesig, wieder etwas genäht zu haben, das ich euch am Donnerstag zeigen kann. Lustigerweise habe ich heute einen maritimen Pullover für euch, der nach genau dem gleichen Schnittmuster genäht ist wie das Streifen-Oberteil vor meiner Pause. Wenn das mal kein Zufall ist!? 😉

Maritimer Pullover – Näh.barMaritimer Pullover – Näh.bar

Dieser Ankerstoff war Liebe auf den ersten Blick. Ich liebe die Farben, ich liebe das maritime Muster und der Stoff ist auf der Rückseite so kuschelig und trotzdem schön dünn und leicht. Der perfekte Stoff für einen ganz schlichten Basic-Pulli ohne Schnick-Schnack. Ich habe nur ein dunkelblaues Bündchen an den Halsausschnitt genäht. Der Stoff hat also viel Raum, um selbst wirken zu können.

Maritimer Pullover – Näh.bar

Die Änderungen des Originalschnittes

Wie schon erwähnt, habe ich bereits ein anderes Oberteil nach diesem Schnitt genäht. Vor einiger Zeit hatte ich mir anhand des besuchten Schnittkonstruktions-Kurses einen Grundschnitt für ein Rollkragenshirt selbst konstruiert. Für dieses Oberteil habe ich nur den Halsausschnitt bearbeitet. Sogar die Weite habe ich genauso gelassen, obwohl dieser Stoff wesentlich weniger elastisch ist als der Jersey letztes mal. Eine gute Entscheidung, denn der Pullover sitzt perfekt und hat sich in kürzester Zeit zu einem meiner Lieblingsteile im Schrank entwickelt.

Maritimer Pullover – Näh.barMaritimer Pullover – Näh.bar

Alles auf einen Blick

Schnitt: Eigener Grundschnitt (Mit MeinBasicPulli* oder Liv sollten ähnliche Oberteile möglich sein)
Stoff: Jaquardjersey* von Swafing
Änderungen: Halsausschnitt angepasst
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS, AfterWorkSewing, 12Themen12Kleidungsstücke

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Rollkragenshirt zum Blog-Geburtstag

Den heutigen Blogpost möchte ich gerne nutzen, um mich bei euch zu bedanken! Bei den treuen Leserinnen, die fast jeden Blogpost lesen, bei den Gelegenheitslesern und natürlich auch bei den vielen neuen Gesichtern, die jeden Tag über meinen Blog stolpern. Ich freue mich immer total über die vielen lieben Kommentare und E-Mails von euch, aber auch die Anregungen und Inspirationen, die ihr hier hinterlasst. Ohne euch wäre der Blog nicht das, was er ist und würde nichtmal halb so viel Spaß machen wie jetzt.

Mein Blog ist heute 2 Jahre alt geworden! Ganz still und heimlich (von meinem Mann kam heute aber eine Glückwunsch-SMS 🙂 ) – eine große Party passt einfach nicht zu mir. Aber den Anlass möchte ich gerne nutzen, um ein bisschen von dem Weg zu diesem Blog zu erzählen, aber auch was hier bei und aktuell so im Hintergrund alles passiert.

Näh.bar – Gestreiftes Rollkragenshirt aus Bio-Jersey vom Stoffonkel

Warum habe ich eigentlich mit dem Nähen begonnen?

Bis auf einige tolle Kleider, Hosen und Mäntel, die meine Mutter in unserer Kindheit für uns genäht hat, hatte ich lange Zeit überhaupt gar nichts mit dem Nähen zutun. Das Nähen kam erst (wie wohl bei den meisten) mit einem neuen Lebensabschnitt in mein Leben: Unserem Kind.

Ich war im 8. Monat schwanger und gerade wieder in die Heimat gezogen (mein Mann folgte mir erst ein paar Wochen später). Vor der Schwangerschaft habe ich fast jeden Tag in der Küche verbracht und gebacken. Mittlerweile konnte ich aber nicht mehr so lange stehen und mit Mini-Kind sind aufwendige Backprojekte nicht mehr so einfach realisierbar – ich brauchte also ein neues Hobby. Und ich wollte selbst noch etwas Sinnvolles und Individuelles für unseren Nachwuchs gestalten. Also habe ich viel Zeit im Quilt- und Patchworkladen meiner Schwiegermutter verbracht und mein erstes Nähprojekt, einen Krabbel-Quilt, genäht. Es hat nicht lange gedauert und ich war mit dem Nähvirus infiziert, der sich bis heute hartnäckig hält 😉

Näh.bar – Gestreiftes Rollkragenshirt aus Bio-Jersey vom Stoffonkel

Die Entstehung des Blogs

Vor diesem Blog gab es ein Fotoalbum auf meinem Handy, in dem ich alle meine Nähwerke gesammelt habe. Mein Mann hat all meine Sachen abgelichtet, damit ich meiner Schwiegermutter die fertigen Werke in Aktion zeigen und gezielt Fragen stellen konnte. Da er schon immer gerne fotografiert hat, wurden die Ansprüche an unsere Fotos immer größer und die Fotos professioneller. Zeitgleich habe ich das Gefühl gehabt, mir Notizen zu den Bildern machen zu müssen, um Dinge wie Schnittmuster und Größen im Überblick zu behalten. „Dann kann ich die Sachen ja auch gleich auf einen Blog stellen!“ Ja, warum eigentlich nicht!? Also haben wir einen Blognamen gesucht und eine Seite eröffnet. Das Resultat sehr ihr hier 🙂

Näh.bar – Gestreiftes Rollkragenshirt aus Bio-Jersey vom Stoffonkel

Was hier aktuell bei uns passiert

Alltag

Jetzt, 2 Jahre nach Blogstart, sind wir erneut im Umbruch. Die letzten Wochen haben viele kleinere und größere Änderungen mit sich gebracht: Unser Sohn geht seit ein paar Wochen in die KiTa, was vor allem meine Tagesplanung völlig auf den Kopf stellt. Bis August war ich eine Vollzeitmama, die dank Betreuung der Omas ein bis zwei Kurse pro Semester an der Uni belegen konnte. Den Mittagsschlaf und die Abendstunden habe ich für das Nähen und den Blog genutzt. Nun habe ich die Möglichkeit, meinem Studium wieder einen größeren Anteil in meinem Leben einzuräumen. Mein Mann hat sich beruflich weiterentwickelt, muss „nur noch“ seine Masterarbeit schreiben, hat zusätzlich eine Dozentenstelle angenommen und wird ganz bald länger arbeiten, da er selbst keine Vorlesungen mehr besuchen muss.

Näh.bar – Gestreiftes Rollkragenshirt aus Bio-Jersey vom Stoffonkel
Nähen

Aber auch mein Nähen selbst hat sich weiterentwickelt. Mit der Zeit habe ich angefangen, mir selbst Kleidung zu nähen, da gekaufte Kleidung oft nicht perfekt passte und meine Ansprüche höher wurden. Mit wachsender Näherfahrung kam bei mir aber die Erkenntnis, dass auch die meisten Schnittmuster nicht immer für jede Körperform optimal sind – wir sind halt alle anders gebaut. Die Ansprüche an Passform und Material wurden höher und ich war auch mit meinen genähten Sachen nicht mehr ganz zufrieden. Bereits im letzten Jahr habe ich einen Schnittkonstruktionskurs besucht, dieses Jahr einen für Passformkorrekturen. Ich werde zwar weiterhin viel nach Schnittmustern nähen, aber gerade Basic-Teile werde ich wohl anhand meiner Körpermaße selbst konstruieren. Es ist einfach ein wunderbares Gefühl, wenn ein selbstkreiertes und -genähtes Teil perfekt passt!

Näh.bar – Gestreiftes Rollkragenshirt aus Bio-Jersey vom Stoffonkel
Blog

Auch der Blog entwickelt sich immer weiter. Erst kürzlich bin ich auf eine selbstgehostete Seite umgezogen, habe mein Design verfeinert und ein neues Logo gestaltet. Die Veränderung hatte aber nicht nur optische Gründe, sondern auch praktische, denn ich möchte flexibler werden. Ein paar Sachen habe ich bereits in Planung, die ich hoffentlich ganz bald auf dem Blog umsetzen kann. Erst einmal beginnt jedoch diesen Monat das neue Semester und wir haben alle Hände voll zutun, unseren Alltag optimal zu sortieren, um möglichst viel Zeit als Familie zu haben. Ich freue mich total darauf, die vielen Ideen endlich umzusetzen, die mir seit langer Zeit im Kopf schwirren.

Näh.bar – Gestreiftes Rollkragenshirt aus Bio-Jersey vom Stoffonkel

Nähprojekt: Rollkragenshirt nähen

Wie schon erwähnt möchte ich gerne die Basisteile für meinen Kleiderschrank selbst konstruieren, damit sie perfekt sitzen und so eine gute Basis für ein Outfit bilden. Der tolle Bio-Jersey vom Stoffonkel liegt schon fast ein Jahr in meinem Stoffregal und wartete geduldig auf seine Bestimmung. Ich habe erst ein paar Probeshirts genäht, bis ich mich getraut habe, ihn endlich anzuschneiden. Obwohl ich bisher kein einziges Rollkragenteil im Schrank habe, liebe ich dieses Oberteil! Tailliert, trotzdem bequem, schick, dennoch alltagstauglich, mit perfekter Passform – der aufwändige Weg zu diesem Shirt hat sich für mich definitiv gelohnt! Ich kann nun mit dem Schnitt arbeiten und ihn nach Herzenlust verändern. Ich freue mich total darauf und hoffe darauf, bald Zeit kaufen zu können, um alle Ideen umsetzen zu können! 🙂

Näh.bar – Gestreiftes Rollkragenshirt aus Bio-Jersey vom Stoffonkel

Alles auf einen Blick

Schnitt: selbst konstruiert (ein ähnliches Rollkragenshirt ist z.B. die MAjuna* von Ki-Ba-Doo)
Stoff: Bio-Jersey* vom Stoffonkel
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS, afterworksewing

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Eine Sommerheldin mit Covernähten

In meinem Bericht zum diesjährigen Lillestoff-Festival erzählte ich, dass ich dort einen Cover-Workshop belegt habe. Ich habe meine Coverstitch zwar schon eine ganze Weile hier stehen und nutze sie auch wirklich viel. Bisher nutze ich sie allerdings hauptsächlich zum schlichten Säumen oder in Verbindung mit meinem Bandeinfasser. Die sportliche Rückseite der Covernaht habe ich bisher nur an einer handvoll Kleidungsstücken verwendet. Hier und da haben sich immer wieder Fehlerchen eingeschlichen: Das Stichbild sah nicht einwandfrei aus und die Nahtanfänge bzw. –enden waren nicht sehr hübsch. Mit den Tipps aus dem Workshop gefallen mir meine Nähte jetzt endlich so gut, dass ich sie gerne als farbige Kontrastnähte nutzen wollte.

Näh.bar – Sommerheldin von Fred von Soho mit Covernähten

Warum der ungewohnt verspielte Stoff?

Nein, dieses Shirt ist nicht der Ausdruck einer ausgeprägten Katzenliebe 😉 Zum Üben brauchte ich ein Kleidungsstück, das längere Nähte besitzt als die Mini-Nähte bei unserem Sohn. Da mein Mann aktuell keinen Bedarf an neuen Oberteilen hat, sollte es also folglich ein Shirt für mich werden. Covernähte verleihen Kleidungsstücken in den meisten Fällen einen sportlicheren Look. Genau dieser gefällt mir an mir selbst allerdings meist gar nicht so gut. Wenn ich mir also etwas nähe, das nicht ganz meinem „Stil“ entspricht, dann mache ich es auch richtig und probiere einfach mal einen Stoff aus, den ich normalerweise wohl nicht gekauft hätte.

Näh.bar – Sommerheldin von Fred von Soho mit Covernähten

Um niedliche Motiv-Stoffe mache ich eigentlich einen großen Bogen. Ich habe euch ja schon mehrfach erzählt, dass ich nicht selten für einen Teenager gehalten werde – ein solcher Stoff würde diese Tendenz natürlich noch verstärken. Ich finde es zwar mittlerweile nicht mehr so schlimm, für so jung gehalten zu werden, provozieren möchte ich es aber auch nicht. Trotzdem genieße ich es ein oder zwei mal im Jahr, einen total süßen, fast kindlichen Stoff zu kaufen und mir etwas für zuhause zu nähen (letztes Jahr zB dieses Panda-Wohlfühloutfit). Ich bin spontan über diesen süßen, aber nicht zu bunten Stoff gestolpert. Als mein „Impulsivkauf“ dann hier ankam war ich total überrascht wie schlicht er eigentlich trotz des Motivs ist.

Näh.bar – Sommerheldin von Fred von Soho mit Covernähten

Zum Motiv-Stoff musste dann aber ein schlichter Schnitt her. Wie schon bei meinem letzten schlichten Oberteil habe ich mich auch dieses mal wieder für eine Sommerheldin entschieden. Mir gefällt die taillierte, aber trotzdem kaschierende, Passform einfach und ich greife sehr gerne auf diesen Schnitt zurück.

Näh.bar – Sommerheldin von Fred von Soho mit Covernähten

P.S.: Der kleine Mann findet das Shirt übrigens super und hat für den Rest-Stoff schon ein eigenes T-Shirt bestellt <3

Näh.bar – Sommerheldin von Fred von Soho mit Covernähten

Alles auf einen Blick

Schnitt: Sommerheldin* von Fred von SOHO
Variante:Rundhals-Ausschnitt, kurzarm
Größe: 32
Stoff: Katzen-Jersey von Stoff & Stil (leider nicht mehr erhältlich)
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMSAfterWorkSewing

Nähen für Frauen

Bohemian Summer im September?

Mir ist bewusst, dass der Schnitt Bohemian Summer nicht umsonst seinen Namen trägt. Maxikleider sind einfach ein typisches Kleidungsstück für die warme Jahreszeit (bin ich die einzige, die es irgendwie seltsam findet, dass die längsten Kleider ausgerechnet in der wärmsten Jahreszeit Hochsaison haben?). Geplant hatte ich schon im Frühjahr, dass ich mir mindestens ein Maxikleid nähen würde. Anfangs kam der Sommer ja gar nicht aus den Puschen. Also habe ich auch mein Maxikleid-Projekt immer weiter aufgeschoben und auf die heißen Tage gewartet. Als sie endlich da waren, passte ein Maxikleid dann einfach nicht mehr in unseren vollen Tagesplan. Macht nichts, ich nähe auch im Frühherbst noch ein Maxikleid – momentan ist es hier zum Glück auch noch warm genug, das Kleid ganz ohne Jäckchen auszuführen!

bohemiansummer1

Lange Zeit habe ich mich nicht an Maxi-Kleider herangewagt – dieses hier ist meine Premiere. Normalerweise achte ich penibel darauf, dass Kleider und Röcke lieber kürzer als länger sind, um nicht darin zu versinken. Nach meinen Testläufen mit der Midi-Länge dieses Jahr (in rosa und schwarz-weiß) wollte ich nun aber auch die volle Länge ausprobieren.

bohemiansummer2

Maxikleider für kleine Frauen

Worauf beim Schnitt achten?

Als kleine Frau ist es vorteilhaft, kürzere Röcke und Kleider zu tragen. Mit meinen 1,55m gehöre ich definitiv zu den kurzen Frauen und habe bei diesem Kleid daher auf einige wichtige Details geachtet. Die Grundvoraussetzung war ein halbwegs schmaler Schnitt. Anderenfalls wirken kleine Frauen schnell breiter als hoch (und das will ja keiner (: ). Den grundsätzlich sehr variablen Rockteil habe ich daher auch nicht so breit zugeschnitten, um das Volumen der Kräuselung etwas einzudämmen. Die Länge des Rockes musste auf jeden Fall bis auf den Boden reichen, sonst wirkt das Kleid wie eines, dass nur aus Versehen zu lang geraten ist.

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Worauf beim Stoff achten?

Die Farbe des Viskose-Jerseys ist bewusst dunkel gehalten, denn dunkle Farben machen ja bekanntlich schmal. Auch ein kleinteiliges Muster erzielt diesen Effekt. Dazu kommt das Bündchen, das für eine schlanke Silhouette bewusst in unauffälliger Farbe gewählt wurde.

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Tipps zum Bohemian Summer

Beinfreiheit beachten

Wer es nicht gewohnt ist, Maxikleider zu tragen, muss sich vermutlich (so wie ich) erst an die eingeschränkte Beinfreiheit gewöhnen. Ich hatte den Umfang des Rockteiles ja absichtlich klein gehalten, um den Schnitt schlank zu belassen. Der Nachteil ist jetzt natürlich, dass ich nicht mehr riesengroße Schritte machen kann. Ihr solltet also vorher abwägen, was euch wichtiger ist und eventuell mehr Bein- (bzw. Schritt-)Freiheit einplanen.

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Oberteil eventuell anpassen

Dieser Hinweis geht an alle kleinen Frauen und solche mit kurzem Oberkörper und kleiner Oberweite: Ihr solltet das Oberteil spätestens vor dem Annähen an das Bündchen einmal anprobieren. Am besten wäre es sogar, wenn ihr vor dem Zuschnitt einmal ausmesst und das Oberteil direkt etwas kürzer zuschneidet. Bei mir führt das etwas zu lange Oberteil dazu, dass das Bündchen nicht unter der Brust, sondern in der Taille sitzt. Ich persönlich finde das nicht schlimm – sonst hätte ich es aufgetrennt – aber eigentlich sollte es unter der Brust sitzen.

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Bündchen eng anpassen

Probiert das Bündchen nach dem Zusammennähen wie in der Anleitung angegeben einmal an. Bei mir passte es gerade so, ich hatte aber das Gewicht des Kleides etwas unterschätzt. Beim nächsten Mal würde ich das Bündchen auf jeden Fall enger machen.

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Alles auf einen Blick

Schnitt: Bohemian Summer* von Lilabrombeerwölkchen
Variante:V- Ausschnitt vorne und hinten
Größe: 32
Stoff: Viskose-Jersey und Bündchen von Stoff & Stil
Stoffverbrauch: 1,5m
Schwierigkeit:

 

Verlinkt: RUMS, AfterWorkSewing